Der Trave-Segler
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Die Redaktion des Trave-Seglers informiert hier über aktuelle Ereignisse, die in das gedruckte Medium des jeweiligen Monats nicht mehr hineingekommen sind. Es kann auch geschehen, dass Beiträge erst hier (zur schnellen Information), später dann im Printmedium erscheinen. Die Pressewarte sind ständig ansprechbar (siehe Menüpunkt "Die Redaktion"). "Beiträge Online eingeben" heißt der neue Service , um Nachrichten, Beiträge, Anregungen auf direktem Weg an die Redaktion zu senden (siehe Menüpunkt Beiträge Online eingeben). Laufend neue Nachrichten (Ticker) sind in der Rubrik "+++stop neu+++" und nachfolgend hier zu finden (bitte weiter scrollen). Aktuell ist das Heft July/August 2008. Redaktionsschluss für September 2008 ist Montag, 18.08.2008 - 18.00 Uhr - |
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Sehr liebevoll trägt ein Großvater den Enkel auf dem Arm , zeigt ihm die vielen schönen Attraktionen auf dem Kinder- und Hafenfest 2008, das bei strahlendem Sonnenschein am 05. und 06. July 2008 stattfinden konnte. Die für diese Veranstaltung verantwortlichen Kameraden, Heino Havemann und Uwe Engel, haben alles möglich gemacht, was möglich zu machen war, um den Kindern, Eltern und, wie man sieht, auch Großeltern ein fröhliches Fest zu bieten. Und sie hatten Erfolg mit ihren Bemühungen. Den schon etwas größeren unter den Jugendlichen wurde eine Ralley-Attraktion geboten. Mit Batterie getriebenen Fahrzeugen konnte eine Ralleystrecke mit Kurven befahren werden und wurde genutzt, bis die Akkus wieder geladen werden mußten. Daneben trat Wilhelm Tell auf, mit reichlich Äpfeln und natürlich seiner Armbrust ausgestattet. Nach dem Grüßen des Kaisers Hutes durfte jeder, der Interesse hatte, den Apfel vom Kopf schießen. Manche haben das zur Perfektion getrieben - jeder Schuß saß. Andrea Engel stellte selbst gebastelte Frösche zur Verfügung, die mit Hilfe eines Katapultbrettes in einen Badesee geschleudert werden konnten. Nicole Duus bediente einen Erbsenzertrümmerungsautomaten. Durch eine gewendelte Fallstrecke fielen Erbsen auf ein Schlagbrett, die allerdings in letzter Sekunde erst sichtbar wurden und mußten mit einem Holzhammer zertrümmert (zunächst aber auch erst getroffen) werden. Es war ganz erstaunlich, wieviel Reaktionsvermögen Kinder haben können, der Boden vor diesem Stand war jedenfalls übersät mit "erledigten" Erbsen. Ein Geschicklichkeitsspiel verlangte an zwei Tampenenden dirigierendes Ziehen oder Nachlassen, um einen Tischtennisball an einer schräg aufgestellten Holzplatte an den Löchern vorbei zum Ziel zu transportieren. Und natürlich der Maritime Flohmarkt. Zunächst lief der Verkauf etwas schleppend an, doch zum Schluß war man's insgesamt zufrieden, sogar ein Optimist wechselte den Besitzer (zu einem Segelverein in Bederkesa). Das schöne Wetter hatte auch den Ökonomen gute Umsätze bei Verzehr und Getränken gebracht. Den Gästen ist alles bei sehr moderaten Preisen angeboten worden. Der Abend wurde mit Tanz in der Halle und einer Feuershow zünftig gefeiert, wobei die Gäste der Kreismeisterschaften diese Besonderheit gern angenommen haben. Es fehlten allerdings reichlich SVT'er, war es doch "ihr" Fest, in ihrem Hafen. |
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Der SVSH ehrte Fahrtensegler und Segelfilmer
Wie in jedem Jahr waren die Vereine aufgerufen worden, aus ihren Reihen eine Segelcrew zu benennen, die eine besonders interessante Fahrt gemacht hat. Die ausgewählten Segler trafen sich auf Einladung des SVSH im Heim der Seglervereinigung Kiel (SVK). Nach Fototermin und einem gemeinsamen Essen berichtete jede Crew in kurzen Worten über ihren Törn und der Skipper erhielt als Erinnerung eine Plakette.
Außerdem überreichte Dr. Dieter Wolf, der als stellvertretender Vorsitzender des Seglerverbandes die Veranstaltung leitete, an diesem Abend den Gewinnern des kürzlich veranstalteten Segelvideowettbewerbs ihre Preise und zeigte Ausschnitte aus den drei besten Videos. Die Filme beschrieben Törns durch skandinavische und baltische Gewässer.
Die Berichte der Segler dokumentierten wieder einmal die Vielfältigkeit des Fahrtensegelns, was derartige Abende so besonders interessant macht. Alle Altersklassen waren vertreten, Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren.
Fahrten von Eltern mit kleinen Kindern, Törns von Jugendlichen, relativ kurze Fahrten von Berufstätigen und mehrmonatige Langfahrten der Senioren. Entsprechend lagen die zurückgelegten Strecken zwischen 500 und 5000 sm und die über die ganze Dauer gemittelten Etmale zwischen 14 und 100 sm.
Aus dem üblichen Rahmen fiel die Fahrt des damals 17-jährigen Thorben Niß, TSV-Schilksee, der an einem Überführungstörn von den Fidschi-Inseln nach Neuseeland teilnahm, der 1200 sm nonstop über die Südsee ging. Ausgefallen war auch Reise von Felix Scheder-Biskin, KYC, der mit wechselnden Crews von Hamburg über Südengland zu den Azoren und über Madeira, Mallorca, Sizilien schließlich bis Malta segelte. Ähnlich weit ging die Fahrt von Peter Steinberg, DZYC zum Nordkap und zurück. Einen Krimi erlebte Joachim Heße, Lübecker YC, dem man in St. Petersburg das Boot stehlen wollte, er aber mit einem Feuerlöscher die Diebe von Bord jagen konnte. Vor diesen Extremen sind aber die anderen gemeldeten Törns nicht zu vernachlässigen, die in die skandinavischen Schären, ins Baltikum und in britische Gewässer gingen und neben sportlichem Ehrgeiz sehr viel Erlebnisreichtum mit sich brachten. Eine Fahrt mit kleinen Kindern kann ganz schön aufregend sein. Da braucht man nicht viele Meilen. Wie Dr. Dieter Wolf betonte, nicht die Meilen, sondern die Liebe zur See und nicht zuletzt der Spaßfaktor sind für das Fahrtensegeln von Bedeutung.
Der SVT gratuliert allen Teilnehmern sehr herzlich zu dieser Auszeichnung, ganz besonders unserem Kameraden Wolfgang Heger. Heino Fröh (2. Vorsitzender des SVT)
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Der Trave-Segler
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